«redeweise.ch» im Fokus -„Ich möchte Eltern im Familienalltag unterstützen!“

Barbara Forster Zanettin bloggt für redeweise.ch

Auf ihrer Plattform redeweise.ch schreibt Barbara über Erziehung, Beziehung und Kommunikation. Als Familien- und Kommunikationstrainerin begleitet und unterstützt sie Mütter und Väter in ihrem Elternsein. Zudem zeigt sie auch immer wieder schöne Bastel- und Spielideen sowie Experimente für Kinder und macht Buchempfehlungen für Gross und Klein. Wir haben mit Barbara gesprochen und wollten wissen, weshalb sie sich entschieden hat, einen Blog zu betreiben und worin sie die Vorzüge von Networking sieht.

Liebe Barbara, wie bist du zum Bloggen gekommen?

Als Familien- und Kommunikationstrainerin begleite, berate und unterstütze ich Mütter und Väter in ihrem Elternsein. Bei meinen (Online-)Vorträgen, Tagesseminaren, Onlinekursen sowie Familien- und Kommunikationstrainings sind es häufig die gleichen Fragenstellungen, welche die Teilnehmenden beschäftigen oder mit denen sie in ihrem Familienalltag zu kämpfen haben. Daraus ist dann vor gut drei Jahren mein Blog entstanden, bei dem ich ein- bis zweimal pro Monat ein Thema aus dem Familienalltag aufgreife.

Worüber bloggst du?

In meinem Redeweise-Blog geht es um Erziehung, Beziehung und Kommunikation. Der Schwerpunkt liegt dabei in der beziehungsfördernden Kommunikation: Diese Sprache ist die Grundlage für ein wertschätzendes, respektvolles und glückliches Miteinander – sei es in der Familie, in der Partnerschaft, im Freundeskreis oder im beruflichen Umfeld. Zudem zeige ich auch immer wieder kleine Basteleien, Spielideen und Experimente für Kinder, sowie Buchempfehlungen für Gross und Klein.

Was ist für dich das Schönste am Bloggen? Was am Schwierigsten?

Seit ich als Kind meine erste eigene Geschichte geschrieben habe, war es mein grosser Traum, Schriftstellerin zu werden. In meinem Blog lebe ich diese Freude am Schreiben ein wenig aus und das finde ich wunderschön. Schwierig ist es für mich manchmal, ein passendes Zeitfenster fürs Schreiben zu finden, da ich nicht jeden Tag gleich «schreib-gewandt» bin.

Ratgeberplattformen hat es mehr als genug. Was zeichnet deinen Blog aus?

Mir liegt es am Herzen, dass ich mit meinem Blog Mütter und Väter in ihrem kunterbunten und manchmal auch herausfordernden Familienalltag unterstützen kann – kompetent, praxisbezogen und mit einer Prise Humor.

Wofür schätzt dich deine Community?

Meine Leser*Innen schätzen es sehr, dass ich «Eine von ihnen» bin, denn auch ich kenne die Höhen und Tiefen des Eltern-Seins. So bin ich nahbar und authentisch.

Wie viel Zeit investierst du fürs Bloggen?

Da das Bloggen nicht zu meiner Haupttätigkeit gehört, hält sich diese Zeit (leider) in Grenzen. Mein Ziel ist es jedoch, jeden Monat einen Beitrag mit Mehrwert zu veröffentlichen, manchmal schaffe ich auch zwei.

Wie unterstützt dich deine Familie beim Bloggen?

Meine Familie, insbesondere unsere Kinder, bieten mir natürlich tagtäglich Themen und Situationen, welche ich in meinem Blog aufgreifen könnte. Da mir jedoch die Privatsphäre unserer Kinder sehr am Herzen liegt, spreche ich jeweils mit ihnen ab, was und in welcher Form ich diese Sachen für meine Arbeit als Familien- und Kommunikationstrainerin oder eben auch im Blog verwende.

Wo siehst du deinen Blog in fünf bis zehn Jahren?

Mein Blog bzw. die Themen, welche ich im Redeweise-Blog bearbeite, wachsen ja auch ein Stück weit mit unseren Kindern mit. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass ich in fünf bis zehn Jahren weniger über reine Familienthemen schreiben werde, sondern mehr über Kommunikation im Allgemeinen.

Was macht für dich einen glaubwürdigen Blog aus?

Ich finde es wichtig, dass die Person, welche den Blog schreibt, für die Leserschaft greifbar ist und sie sich mit ihr identifizieren können. Zudem sollte sie eine gute Portion Fachwissen mitbringen und wissen, wovon sie schreibt – das schafft meiner Meinung nach Vertrauen und zeichnet dadurch einen glaubwürdigen Blog aus.

Weshalb bist du Mitglied im Netzwerk Schweizer Familienblogs?

Obwohl ich die Vorzüge meiner Selbstständigkeit sehr schätze, wird es manchmal auch ganz schön einsam «im eigenen Kämmerchen». Da tut es gut, sich mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden auszutauschen, zu reflektieren und auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich schätze den wohlwollenden Umgang im Netzwerk der Schweizer Familienblogs sehr und habe auch schon interessante Learning Sessions besucht.

Wie können Bloggerinnen und Blogger voneinander profitieren, sich gegenseitig unterstützen?

Ich habe bereits bei ein paar «Blogparaden» mitgemacht und fand es sehr bereichernd, vermehrt in andere Blogs hinein zu schnuppern. Auch finde ich es sehr hilfreich, wenn wir uns gegenseitig in den sozialen Medien unterstützen und sich dadurch unsere Leserschaft erweitert.

Vielen Dank, liebe Barbara, für den Blick hinter die Kulissen deiner Blogger-Tätigkeit!

Alle Kanäle, über die ihr Barbara folgen könnt, findet ihr in ihrem Profil. Weitere spannende Hintergründe zu Barbaras Tätigkeit könnt ihr im Interview Jede Familie kann und soll ihre eigene Sprache finden lesen.

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